Walferdange – Lu

Dieses 1968 erbaute Instrument ist das letzte der fabrique d´orgues luxembourgeoise s.à r. l. unter alter Leitung und ein spätes Beispiel für die Verwendung der Kegellade mit elektropneumatischer Traktur.

Danach begann in Lintgen die Ära Westenfelder mit Schleifladen und mechanischen Trakturen.

Das zweimanualige Werk ist zu beiden Seiten der Empore geteilt. Vom Kirchenschiff aus betrachtet auf der linken Seite befinden sich das Hauptwerk und die Zungenregister des Pedals. Auf der rechten Seite das Schwellwerk, die labialen Pedalstimmen sowie der Spieltisch. Ein zweiter Spieltisch steht in der Nähe des Altares.

Für das Pfeifenwerk wurden einige Register, besonders die Grundstimmen, aus dem Vorgängerinstrument der Firma Voit & Söhne aus Durlach von 1910 übernommen.

Anläßlich der großen Reinigung und Reparatur im Jahre 2001, wurden im Schwellwerk auch zwei Register ausgetauscht. Anstelle von Diapason 8´ und Gemshorn 4´ stehen nunmehr Vox coelestis 8´ und Basson 16´ zur Verfügung.

walferdingen

I. Hauptwerk C-g3 II. Schwellwerk C-g3 Pedal C-f1
Bordun 16´ Gambe Subbaß 16´
Principal Vox coelestis Oktavbass
Harmonieflöte Bordun Gedacktbaß
Principal Octavflöte Choralbass
Rohrflöte Nasard 2 2/3´ Bassflöte
Doublette Flageolett Fagott 16´
Mixtur 4-fach 1 1/3′ Terz 1 3/5´ Basstrompete
Trompete Cymbel 3-fach Claironbass
Clairon 4′ Basson 16´
Oboe

Elektropneumatische Traktur, Kegelladen
Koppeln: II/I – II/I super – II/I sub – I/I super – II/II super – I/P – II/P
2 freie Kombination, 4 feste Kombinationen
Registerschweller, freie Pedalkombination
Zungeneinzelabsteller, Registerschweller ab