Uersfeld – De

Kaum jemand würde hinter der gewaltigen, die ganze Breite des Raumes einnehmenden Fassade, historische Pfeifen vermuten.

Und dennoch wurden beim Bau der Orgel durch die Orgelbauanstalt Ernst Seifert aus Bergisch-Gladbach (Einweihung am 8. Dezember 1954) 12 Register ganz oder teilweise aus dem Vorgängerinstrument der Gebrüder Franz-Heinrich und Carl Stumm, welches 1834 für 1300 Taler angeschafft wurde, übernommen.

Die 1782 erbaute Uerfelder Kirche wurde im Jahr 2000 im Inneren aufwändig renoviert, dabei auch die Orgel generalüberholt und der Spieltisch von der Seite in die Mitte gesetzt.
uersfeld_klein

I. Manual C-g3 II. Manual C-g3 Pedal C-d1
Quintade 16´ Hohlflöte Subbaß 16´
Prinzipal Rohrflöte Oktavbaß
Gedackt Praestant Gedacktbaß
Salicional Nachthorn Choralbaß
Oktave Schwiegel Baßflöte
Flauto Nasat 1 1/3´ Mildposaune 16´
Quinte 2 2/3´ Krummhorn
Oktave Tremolo
Mixtur 4-fach 1 1/3´
Trompete

Elektropneumatische Traktur, Taschenladen
Koppeln: II/I – Super II/I – Sub II/I – Super II/II – I/P – II/P
1 freie Kombination
Piano, Forte, Tutti
Zungen ab, Crescendo ab
Freie Pedalkombination
Register, die Pfeifen der früheren Stumm-Orgel erhalten, sind hervorgehoben