Feyen – Trier – De

Schon bei der Planung der St. Valerius-Kirche im Trierer Stadtteil Feyen wurde an die Kirchenmusik gedacht. Da der 1953 errichtete, sehenswerte Bau keine Empore besitzt, bekamen Chor und Orgel zwei übereinanderliegende Räume in Altarnähe zugewiesen.

Oben das 1967 von der Firma Orgelbau Eduard Sebald aus Trier erbaute 131. Werk, welches mit dem eine Etage tiefer stehenden Spieltisch elektrisch verbunden ist. Der Organist kann von hier aus auch den Chor leiten, da ein linkerhand ein terrassenartiger Aufbau für die Sänger errichtet ist.

Der Werkaufbau folgt der Prospekteinteilung, rechts das 1. Manual als Hauptwerk, daneben übereinanderliegend 2. Manual (Oberwerk) und Kleinpedal, links das Großpedal. Die Kupferpfeifen bilden einen fließenden Übergang zur backsteinroten Wandverkleidung.

Im Jahr 2001 mussten einige Balgmanschetten und die elektrischen Kontakte im Spieltisch erneuert werden.

feyen_klein

I. Manual C-g3 II. Manual C-g3 Pedal C-f1
Prinzipal Rohrflöte Kontrabaß 16´
Holzgedeckt Prestant Subbaß 16´
Oktave Lieblich Gedackt Oktavbaß
Gemshorn Principal Rohrpommer
Waldflöte Spitzquinte 1 2/3´ Nachthorn
Kornett 2-3 fach Oktave Hintersatz 3-fach
Mixtur 5-fach Scharfcymbel 3-fach Fagott 16´
Trompete Oboe Regal

Elektrische Spieltraktur, Schleifladen; elektropneumatische Registertraktur
Koppeln: II/I – I/P – II/P

2 freie Kombinationen
Registerschweller, Tutti
Zungeneinzelabsteller, Registerschweller ab