Christkönig – Trier – De

2001 wurde dieses Instrument aus Fremersdorf/Saar stammend in Trier aufgestellt, wo es einen Platz seitlich neben dem Altarbereich fand und seither ein nicht mehr zu reparierendes Werk auf der Empore ersetzt.

Es wurde von der Orgelmanufaktur Haerpfer-Erman aus Boulay unweit der heutigen Grenze, auf halber Strecke zwischen Saarlouis und Metz gelegen 1959 errichtet.

Von diesen Orgelbauern sind noch zahlreiche Instrumente im Saarland, das ja in den 1950er Jahren französisches Wirtschaftgebiet war, erhalten. Sprachprobleme zu den Saarländern gab es damals nicht, da Boulay, zu deutsch Bolchen, zwar in Lothringen, aber noch dieseits der Sprachgrenze liegt. Ferner “erleichterte” der französische Staat die Wahl der Orgelbaufirma durch hohe Einfuhrzölle für Instrumente aus der damaligen Bundesrepublik.

Die Orgel in Christkönig; Eine französische Orgel in Trier und ein kleines Stück Wirtschaftsgeschichte.
christkoenig_klein

I. Hauptwerk C-g³ II. Schwellwerk C-g³ Pedal C-f1
Prinzipal Weidenpfeife Subbaß 16´
Lieblich Gedeckt Koppelflöte Oktavbass
Praestant Rohrflöte Gedecktbaß
Oktave 2′ Nasat 2 2/3´ Flachflöte
Mixtur 4-fach Nachthorn
Terz 1 3/5´
Trompete

Elektropneumatische Traktur, Kegelladen
Koppeln: II/I 16´– II/I 8´ – II/I 4´ – I/P – II/P
1 freie Kombination
Piano, Tutti