Itzig – Lu

Die St. Hubertuskirche in Itzig wurde im Jahr 1750 erbaut und 1893-95 zur heutigen Form erweitert. Sie beherbergt  zahlreiche Kunstwerke, unter anderem Holzskulpturen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, barocke Freskengemälde, stilvolle Glasmalereien, einen ansehnlichen Sakristeibestand an Sakralgegenständen, sowie den  monumentalen Hochaltar des damaligen Gouverneurs des Herzogtums Luxemburg, Johann Baron von Beck (1588-1648), der bis zur französischen Revolution in der “Knuedlerkirche” des Franziskanerklosters in Luxemburg-Stadt als Nebenaltar aufgestellt war.

Trotz des hohen Alters der Pfarrei wurde eine Orgel erst 1954 bei der manufacture d´orgues luxembourgeoise G. Haupt in Lintgen bestellt. Der Dispositionsentwurf stammt vom früheren Domorganisten Albert Leblanc, eingeweiht wurde das Instrument am 26. Juni 1955.

Quelle: Pfarrei Itzig

Nach 40 Dienstjahren bot sich im Anschluss an die Innenrenovierung 1996 die Gelegenheit, das Instrument von Grund auf zu reinigen, die Register Terzzimbel und Rohrschalmei durch Sesquialter und Trompete zu ersetzen, alle Ledermembranen auszutauschen und einen neuen Windmotor einzubauen.

itzig_klein

I. Hauptwerk C-g3 II. Schwellwerk C-g3 Pedal C-f1
Quintatön 16´ Salicional Subbaß 16´
Prinzipal Gedeckt Zartbaß 16´
Gemshorn Blockflöte Gedacktbaß
Rohrflöte Piccolo Choralbaß
Oktave Nasat 1 1/3´
Quinte 2 2/3´ Sesquialter 2 fach
Mixtur 3-4 fach Trompete

Elektropneumatische Traktur, Kegelladen
Koppeln: II/I – II/I super – II/I sub – I/P – I/P super – II/P – II/P super
Registerschweller, Tonschweller II. Manual
1 freie, 4 feste Kombinationen
Absteller für Registerschweller und Zunge